Tag des offenen Denkmals

Sehr geehrte Freundinnen und Freunde der Zwölf-Apostel-Kirchhöfe,

heute möchte ich Sie sehr herzlich zum Tag des offenen Denkmals einladen, den wir in diesem Jahr – trotz Corona – auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof durchführen.

Tag des offenen Denkmals

Sonntag 13. September 2020
15 Uhr

Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof
Kolonnenstraße 24-25
10829 Berlin-Schöneberg

Eintritt frei – Treffpunkt Eingang – Anmeldung erforderlich

+ Besichtigung des neu restaurierten Mausoleum Günther
+ Film Dokumentation der Restaurierung
+ Führung über den Kirchhof zum Thema Grabpatenschaften

Auch in diesem Jahr beteiligen sich die Zwölf-Apostel-Kirchhöfe am bundesweit ausgerichteten Tag des offenen Denkmals.
Im Zentrum des Tages soll das Thema „Grabpatenschaften“ stehen. Gerade ist das Mausoleum Günther durch einen Grabpaten aufwendig instand gesetzt worden, ein denkmalpflegerisches Juwel. Dieses Mausoleum wird auch von innen zu besichtigen sein.
Der Architekt Hoffmann wird vor Ort über das Projekt berichten.

Der Filmemacher Bertram von Boxberg hat die Restaurierung über ein halbes Jahr filmisch begleitet, seine
Video Dokumentation wird gezeigt. Wolfgang Schindler wird eine Führung über den Kirchhof anbieten,
bei der es um die Möglichkeiten von Grabpatenschaften geht.

Achtung:
Wir achten auf die Corona Regeln
Bitte Abstand halten Bitte Mund-Nasenschutz mitbringen

Anmeldung ist erforderlich:
vonboxberg@zwoelf-apostel-berlin.de

Mit freundlichen Grüßen
Bertram von Boxberg
Zwölf-Apostel-Kirchhöfe
Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: +49 – 30 – 781 18 50
Fax: +49 – 30 – 788 34 35
Mail: vonboxberg@zwoelf-apostel-berlin.de
Web: www.zwoelf-apostel-berlin.de

siehe → Aktuelles

ANS LICHT GEBRACHT

Wiederentdeckte Grabzeichen und archäologische Funde vom Friedhof der Märzgefallenen

Im vergangenen Jahr hat unser Verein zusammen mit dem Landesdenkmalamt und dem Paul Singer Verein eine archäologische Grabung mit zwei Berliner Schulklassen auf dem Friedhof der Märzgefallenen in Berlin Friedrichshain organisiert. Zusammen mit den Schülern sind wir eine Woche lang in fast 200 Jahre Revolutionsgeschichte abgetaucht. Dabei herausgekommen sind große Erkenntnisse und tolle Funde.

Beides wollen wir Euch vom 28.08.2020 bis zum 20.09.2020 in einer spannenden Ausstellung in unserem Verwalterhaus präsentieren. Konzept und Ausstellungsbau wurden diesmal komplett von uns selbst gestaltet.

Eure Kulturkapellen.

Ihr findet uns wie immer in der Prenzlauer Allee 1, 10405 Berlin, vis-a-vis sohohouse. Dank gilt wie immer unserem Vermieter, dem Ev. Friedhofsverband Berlin Stadtmitte der uns nun schon im 6. Jahr das wundervolle Verwalterhaus kostenlos überlässt.

siehe → Aktuelles

Reihe Lesespaziergänge

Dora Duncker (1855 -1916 )

Bertram von Boxberg liest aus ihrem Roman
George Sand

Mittwoch, 19. August
18.00 Uhr

Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof
Kolonnenstraße 24-25
Treffpunkt Eingang – Eintritt frei

In der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zählte Dora Duncker zu den bekanntesten deutschen Schriftstellerinnen, geriet aber nach ihrem Tod bald in Vergessenheit. Sie entstammte der berühmten Verlegerfamilie Duncker.
Ihren literarischen Durchbruch erzielte Dora Duncker 1894 mit dem sozialkritischen Roman „Die Goldfliege“, der im Milieu der Druckereiarbeiter spielt.
Schon vorher hatte sie mit Theaterstücken einen Namen gemacht, die etwa im Hamburger Thalia Theater aber auch in Wien und Berlin aufgeführt werden. Zeit Lebens arbeitete Dora Duncker als freischaffende Schriftstellerin. Sie schrieb Romane, Erzählungen, Essays, Gedichte und Theaterstücke. Sie arbeitete auch journalistisch und schrieb Theaterkritiken. Ihre 1888 geschlossene Ehe war nur von kurzer Dauer, nach er Scheidung zog sie Ihre Tochter Eva alleine groß.

1916 erschien ihr historischer Roman „George Sand. Ein Buch der Leidenschaft“.In ihm beschreibt Duncker das Leben der französischen Schriftstellerin, die von 1804-1876 gelebt hat. George Sand setzte sich durch ihre Lebensweise und mit ihren Werken für feministische und sozialkritische Ziele ein. So rebellierte sie beispielsweise gegen die Beschränkungen, die Frauen im 19. Jahrhundert durch die Ehe als Institution auferlegt waren, und forderte an anderer Stelle die gleichberechtigte Teilhabe aller Klassen an gesellschaftlichen Gütern ein.

Dora Duncker hat genau wie ihr Vater der Verleger Alexander Duncker (1813-1897) ihre letzte Ruhe auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof gefunden. Beide Gräber existieren nicht mehr.

Die Lesung findet an Ihrem 2018 von den Kirchhöfen gesetzten Gedenkstein auf dem Friedhof statt. Dieser Stein befindet sich wenige Meter entfernt von ihrem ehemaligen Grab, neben der Grabstätte ihres Onkels, Max Duncker (1811-1886). In den letzten Jahren ist Dora Duncker wieder stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gelangt. Im Mai 2020 hat die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg beschlossen, einen Teil des Gleisdreieck-Parks nach ihr zu benennen.

Ich würde mich freuen, sie endlich einmal wieder auf unserem Kirchhof begrüßen zu dürfen, mit Abstand, Maske und Voranmeldung aber auch mit einem literarischen Leckerbissen.

Mit freundlichen Grüßen
Bertram von Boxberg

Zwölf-Apostel-Kirchhöfe
Öffentlichkeitsarbeit
Kolonnenstraße 24-25
10829 Berlin
Tel.: + 49 – 30 – 781 18 50

Mail: vonboxberg@zwoelf-apostel-berlin.de
Web: www.zwoelf-apostel-berlin.de

siehe → Aktuelles

Gartenlieder – Gartengedichte

Konzert im Garten der Kleinen Ewigkeit

Gartenlieder – Gartengedichte

mit Isabel Neuenfeldt, Gesang und Akkordeon
und Bertram von Boxberg, Lesung

Sonntag, 23. August 2020
16.00 Uhr
Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof
Kolonnenstraße 24-25
10829 Berlin

Treffpunkt Eingang, Eintritt frei

Es gibt Menschen, die behaupten, der Garten der Kleinen Ewigkeit sei die schönste Staudenanlage in Schöneberg.
2014 hatte der Alte Zwölf-Apostel-Kirchhof diese ganz besondere Ruhestätte eingeweiht und ging damit neue Wege in der Bestattungskultur. Dem Trend billiger Discount-Bestattungen soll mit einem hochwertigen, gärtnerischen Angebot begegnet werden. Die künstlerisch gestalteten Grabzeichen ergänzen dieses Angebot. Das Projekt war erfolgreich: 2017 gewann der Garten der Kleinen Ewigkeit den ersten Preis bei dem bundesweiten Wettbewerb „Neue Wege auf dem Friedhof“.

Diesen wunderschönen schönen Garten wollen wir mit einem kleinen Open-Air-Konzert feiern.
Isabel Neuenfeldt wird Garten- und Blumenlieder vortragen.
Der Schauspieler Bertram von Boxberg wird Garten-Gedichte lesen. Von Eichendorf bis Goethe. Künstler der Gestaltungsgruppe „Zwischenraum“ werden ihre Skulpturen vorstellen.

Isabel Neuenfeldt ist studierte Schauspielerin und Sängerin und steht seit mehr als 25 Jahren auf der Bühne.Zur Jahrtausendwende fiel ein Akkordeon vom Himmel – direkt in ihre Arme und sie begann sofort zu spielen. Seit diesem Moment sind sie unzertrennlich. Der Friedhof ist einer ihrer Lieblingsorte zum Musizieren.

Bertram von Boxberg, Schauspieler und Filmemacher. Er ist seit 2013 für die Öffentlichkeitsarbeit der Kirchhöfe verantwortlich.
Ich bin froh, dass Veranstaltungen dieser Art nun wieder möglich sind und würde mich freuen, Sie nach so langer Zeit wieder einmal persönlich auf dem Kirchhofbegrüßen zu dürfen.

Natürlich halten wir die Hygiene-Regeln ein.
Die Veranstaltung findet draußen und mit Abstand statt.
Bitte bringen Sie Mund- Nasenschutz mit.

Um Voranmeldung wird gebeten – senden Sie einfach eine Mail an:
vonboxberg@zwoelf-apostel-berlin.de

Mit freundlichen Grüßen
Bertram von Boxberg

Zwölf-Apostel-Kirchhöfe
Öffentlichkeitsarbeit
Kolonnenstraße 24-25
10829 Berlin

Tel.: +49 – 30 – 781 18 50
Mail: vonboxberg@zwoelf-apostel-berlin.de
Web: www.zwoelf-apostel-berlin.de
Unsere Internetseite
https://www.zwoelf-apostel-berlin.de/event/7281049

siehe → Aktuelles

Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin-Brandenburg
Vorsitzender des Vorstandes: Peter Storck
Ev. Kirchenforum Stadtmitte | Klosterstr. 66 | 10179 Berlin-Mitte
Ev. KKV Berlin Mitte-Nord/Stiftung Kirchhoefe - IBAN: DE90 5206 0410 6603 9955 50