Veranstaltungen Friedhofssalon

Film, Essen und Konzert im ehemaligen Verwalterhaus
auf dem Alten Friedhof  St. Marien – St. Nikolai, Prenzlauer Allee 1 in 10405 Berlin
 
Seit 2014 betreibt die ag friedhofsmuseum im ehemaligen Verwalterhaus auf dem Alten Friedhof  St. Marien – St. Nikolai, direkt gegenüber vom SOHO – Haus einen Projektraum für Kunstschaffende.
 
Den Auftakt des Jahres 2018 bildet am ersten Märzwochenende der Friedhofssalon Prenzlauer Berg # 1.
Freitag, den 02.03.2018 um 19:00 Uhr wird „Solo Sunny“ gezeigt, ein 1980 vom DEFA-Studio für Spielfilme produziertes Filmdrama des Regisseurs Konrad Wolf. Szenen des Films wurden unweit des Friedhofes gedreht – ein Zeitzeugnis, denn wie die Journalistin Regine Sylvester seinerzeit festhielt: „In der Malmöer Straße in Prenzlauer Berg fand das Drehteam Raum und Atmosphäre der Sängerin Sunny, die Gegend steht auf Abriss. Lange wird es diese Sorte Berlin nicht mehr geben.“
Der Salon am Samstag, den 03.03.2018 startet um 17:00 Uhr mit einem Essen – Deftiges und Vegetarisches in gemütlicher Runde – so geht es in den Abend.
Um 19:30 Uhr dann Reinhild Kuhn mit ihrem Programm „Up-Leben / Ein lebensfroher Abend über Vergänglichkeit“. Reinhild Kuhn singt dabei Lieder über Licht und Schatten, von den modrigen Laubhaufen des Novembers bis zum frühlingshaften Erwachen im März – von Tod und Leben.
Das Repertoire reicht dabei von Leonard Cohen über Die Toten Hosen, Tom Waits, Abbey Lincoln und Leonard Bernstein. Skurril und charmant zugleich steuert sie von einem Lied zum anderen und findet die heiteren, lichten Momente. Lieder über das Jenseits holen uns in das Hier und Jetzt. Begleitet wird sie von dem mexikanischen Gitarristen Eric Daniel Trejo.
 
Nach dem Konzert freut sich die orange Spendenbox über 10 EURO, wer die aber nicht hat, ist trotzdem gerne willkommen – ansonsten gilt:
der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten.
 
Ort: Alter Friedhof der Gemeinde St. Marien und Nikolai, Prenzlauer Allee 1, 10405 Berlin
Verkehrsanbindung: Mollstr./Ecke Prenzlauer Allee: Bus 142, Bus 200, Tram M2, Tram M 8
Mehr zu Reinhild Kuhn und dem Programm „Up-Leben“: www.reinhild-kuhn.de/termine
 
Veranstalter:
ag friedhofsmuseum berlin e.V
mit Unterstützung des Evangelischen Friedhofsverbandes Berlin Stadtmitte
 
Kontakt: dennis bilbrey, tel.:0.157.581.89.479, bilbrey@friedhofsmuseum.de

siehe → Aktuelles

Wo sie ruhen – Friedhöfe in Deutschland mit der App entdecken

wosieruhen
 
www.wo-sie-ruhen.de
Audioguides für Spaziergänge zu Grabstätten berühmter Persönlichkeiten


Die bundesweite Friedhofs‐App „Wo sie ruhen“ enthält Texte und Audioguides zu mehr als 1.200 historischen Grabstellen bedeutender Persönlichkeiten auf 45 Friedhöfen in 32 deutschen Städten.

Eingebettet in ihre ganz eigene Atmosphäre bieten Friedhöfe den Besuchern eine Fülle an Kultur‐ und Gesellschaftsgeschichte. Oft ist diese Wissensfülle nicht einfach zu erschließen und liegt unter Marmor und Granit bzw. in Archiven und Bibliotheken verborgen. Die App wurde entwickelt, um die großen und kleinen Geschichten sichtbar und hörbar zu machen und dem Friedhofsbesucher einen leichten Wissenszugang zu ermöglichen.

Die Idee zu diesem bundesweiten Netzwerkprojekt hatte Rüdiger Kruse, MdB, unterstützt von Hans‐ Jürgen Schatz, dem Initiator des Vorhabens. Mit im Bunde war von Anfang an auch Dr. Klaus von Krosigk, der ehemalige Leiter der Gartendenkmalpflege im Landesamt für Denkmalpflege in Berlin. Mit der Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin‐Brandenburg fanden sie eine Institution, die sich von der Idee begeistern ließ und sich als Projektträger zur Verfügung stellte, und die Finanzierung erfolgte mit Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM). Das Büro HORTEC Berlin wurde mit der Projektsteuerung und der Koordinierung beauftragt.

Die App „Wo sie ruhen“ www.wo-sie-ruhen.de navigiert den Nutzer zu den einzelnen Grabmalen und vor Ort können die Informationen als Audio‐Datei abgespielt werden. Die Texte wurden von über 40 Autoren verfasst, die sich intensiv mit dem jeweiligen Friedhof beschäftigen. Hans‐Jürgen Schatz, bekannter Schauspieler/Rezitator, hat die Texte zu den Grabmalen und den Friedhöfen eingelesen. Umfangreiches Bildmaterial rundet die Präsentation ab und ermöglicht es, auch zu Hause vorab einen emotional ansprechenden Eindruck dieser Kulturdenkmäler zu bekommen.

„Wo sie ruhen“ dient zur Routenplanung und audio‐visuellen Information über Ehrengrabstätten, Gräber berühmter Persönlichkeiten, Grabmale mit herausragender architektonischer wie kunsthistorischer Bedeutung sowie solche mit außergewöhnlichen Restaurierungsarbeiten. Die App kann auf allen ‚smarten‘ Geräten mit Android und IOS geladen und auch auf dem Browser des PC’s aufgerufen werden. Damit wird ein umfangreicher Zugriff auf historische Informationen zu den Friedhöfen und Grabmalen in ihren jeweiligen räumlichen und kulturellen Kontexten ermöglicht.

Offline‐Nutzung: 
Alle Audiodateien, Bilder und Kartenmaterial können im Vorfeld auf dem Smartphone gespeichert werden und sind damit auch ohne Internetverbindung auf dem Friedhof nutzbar.

Mit der App „Wo sie ruhen“ entdeckt der Nutzer denkmalgeschützte Grabmalarchitekuren in der Nähe oder auf der nächsten Städtereise nach Berlin, München, Hamburg … oder 42 weiteren deutschen Städten.

Audiobeitrag bei ERF Plus

„Zünd an es Liacht – Et barn er født i Bethlehem“

„Zünd an es Liacht – Et barn er født i Bethlehem“ ist der bayerisch-dänische Titel des Konzertes, welches Søren Wendt – Harfenist & Sänger – am Adventsvorabend, Sa. 02.12., in der Luther-Kirche in Rathenow geben wird.
Der Musiker reist an mit seiner Böhmischen Wanderharfe und singt Adventslieder aus alter und neuer Zeit, aus der Region zwischen den Alpen – Hebriden – Lappland.
Hören Sie aus seinem Munde u.a.: „There is no rose“ – ein altengl. Carol, „Sei willekommen Herre Christ“ – das älteste deutsche Adventslied oder „Jul, jul“ – ein Weihnachtslied aus dem Schweden des 20.Jh. Auch die alpenländische Stubenmusi wird bemüht mit z.B. „Im Woid is so staad – Im Wald ist’s so still“.
Dazwischen erklingt bald andächtige, bald tänzerische Intrumentalmusik aus eben jenen Regionen.

Søren Wendt hat Skandinavien sowie die Alpenregion nicht allein wissenschaftlich sondern auch leibhaftig und eben vor allem musikalisch studiert durch zahlreiche Aufenthalte dort.
Freuen Sie sich auf einen aparten wie erbaulichen Konzertbogen über verschiedene Kulturregionen hinweg.

Das Konzert beginnt um 15:00 und um eine angemessene Spende wird am Ausgang gebeten.

siehe → Aktuelles

Freudentanz und Totentanz

Liebe und Tod. Für nichts fehlen uns so sehr die Worte – und für nichts brauchen wir so dringend Worte! Worte, die uns helfen, Unfassbares zu fassen, Unsagbares herauszujubeln, Namen zu finden für namenlose Trauer und Freude.
Seit Jahrhunderten, ja Jahrtausenden, suchen und finden Dichter diese Worte. Worte, die befreien, entlasten, Worte mit heilender Kraft.

Die Schauspielerin Laurin Singer lädt ein zu einem literarischen Freuden- und Totentanz durch die Weltliteratur, von den Weisheitsbüchern der alten Ägypter, über Märchen und Mythen bis in die Gegenwart.

23. November 2017
19 Uhr

im Torhaus am historischen Friedhof, Bergstraße 1 in Rathenow Der Eintritt ist frei – Spenden sind herzlich willkommen

siehe → Aktuelles

Konzert Kulturkapellen

Liebe Freunde der Kulturkapellen,

nach längerer Pause freuen wir uns Euch mal wieder zur einem kleinen Konzert einladen zu dürfen: Am Ewigkeitssonntag (formerly known as Totensonntag) spielen Petra Kießling und Ulrich Lüdering für uns italienische Musik für Violoncello und Cembalo vor/um 1700.

Datum: 26.11.2017, 15 Uhr
Ort: Kapelle auf dem Friedhof Friedrichswerder, Bergmannstrasse 42-44, 10961 Berlin
Der Eintritt ist frei, Spenden für die Musikerin und den Musiker sind sehr willkommen!

Für das leibliche Wohl ist im angrenzenden Café Strauss gesorgt.
Wir würden uns freuen Euch dort zu sehen.

Darüberhinaus wird es im nächsten Jahr auch wieder den Friedhofssalon auf dem Friedhof Dreifaltigkeit I in Kreuzberg sowie einige Veranstaltungen im „Haus Eichner“ auf dem Alten Marien-Nikolaifriedhof in Prenzlauer Berg geben. Mehr dazu dann demnächst.

ag friedhofsmuseum berlin e.V.
Prenzlauer Berg 2, 10405 Berlin
mail:info@friedhofsmuseum.de
www.friedhofsmuseum.de

siehe → Aktuelles

Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin-Brandenburg
Vorsitzender des Vorstandes: Peter Storck
Geschäftsstelle Ev. Kirchenforum Stadtmitte | Klosterstr. 66 | 10179 Berlin-Mitte
Berliner Bank | BLZ 100 200 00 | Konto Nr. 31 01 957 907