Veranstaltungen der Kulturkapellen

Ausstellung

Pictoplasma Festival
2. – 6. Mai 2018
Anfang Mai findet in Berlin Mitte wieder das seit Jahren etablierte Pictoplasma Festival statt. In unserem Verwalterhaus gibt es dazu zum wiederholten Male eine der verschiedenen begleitenden Ausstellungen, eine Veranstaltung auf die wir uns schon ganz besonders freuen, ist sie doch immer eine gewisse Überraschung für uns.
Das Pictoplasma Berlin ist ein Festival über Figurendesign in Kunst und Grafik und bietet Vorträge, Ausstellungen, Filmvorführungen sowie Performances.
Das Pictoplasma versteht sich als weltweit führendes Festival des zeitgenössischen „Character Design“ und bietet eine Konferenz mit Vorträge von mehr als 40 herausragenden Künstlern, Illustratoren und Designern an die Grenzen der zeitgenössischen Charakter Visualisierung.
Mit der Mischung aus Künstlergesprächen und Filmvorführungen, Workshops und Ausstellungen können sich alle Interessierten einen Eindruck über den heutigen Stand der Bildproduktion verschaffen und auf ein aufschlussreiches und inspirierendes Wochenende voller Kreativität hoffen.
Die genauen Öffnungszeiten geben wir noch bekannt.

Ort: Verwalterhaus auf dem Alten Friedhof St. Marien-St. Nikolai, Prenzlauer Allee 1, 10405 Berlin
Der Eintritt ist frei.

Kulturkapellen On the road

Friedhofssalon am Halleschen Tor

Von April bis September veranstalten wir wieder zusammen mit der Mendelssohn Gesellschaft und dem Ev. Friedhofsverband Berlin Stadtmitte den Friedhofssalon am Halleschen Tor in Kreuzberg. Die bewährte Kombination von Lesung, Musik und unserer mobilen Friedhofsbar verspricht an jedem letzten Donnerstag im Monat von 16.30 – 18.30 ganz besondere Friedhofsmomente.
Dazu gibt es Führungen und Informationen zu den Gräbern der Familie Mendelssohn und anderer bekannter Persönlichkeiten auf dem Friedhof.

Ort: Friedhof Dreifaltigkeit I, direkt neben der Ausstellungskapelle. Zugang über die Zossener Strasse, das Friedhofstor Baruther Strasse oder den Haupteingang am Mehringdamm.

Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten.

Programm:

Donnerstag 31. Mai 16:30 Uhr bis 18:30 Uhr
Lesung: Eduard von Simson. Es liest: Martin von Simson.
Musik: Matthias Hummel – Violine, Petra Kießling – Cello

Donnerstag 28.6 Juni 16:30 Uhr bis 18:30 Uhr
Lesung: Thomas Lackmann.
Musik: Kathrein Allenberg – Violine, Ernst Herzog – Viola, Petra Kießling – Cello

Donnerstag 26. Juli 16:30 Uhr bis 18:30 Uhr
Lesung: Karl August Varnhagen von Ense. Es liest: Hazel Rosenstrauch.
Musik: Frédérique Brillouin – Oboe

Donnerstag 30. August 16:30 Uhr bis 18:30 Uhr
Lesung: Lea Mendelssohn Bartholdy. Es liest: Marlene Weller.
Musik: Diplomatisches Streichquartett, Matthias Hummel – Violine, Felix Klein – Violine, Ernst Herzog – Viola, Petra Kießling – Cello mit Werken von Bach, Fanny Hensel, Felix Mendelssohn- Bartholdy

Donnerstag 27. September 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Lesung: Drei Direktoren der Singakademie: Carl Friedrich Christian Fasch, Martin Blumner und Hans Hilsdorf. Es liest: Christian Filips.
Musik: Mitglieder der Berliner Singakademie

ag friedhofsmuseum berlin e.V.
Prenzlauer Berg 2, 10405 Berlin
mail:info@kulturkapellen.de
www.friedhofsmuseum.de
Fon: +49.30.3034 3450

siehe → Aktuelles

Andacht zum Karfreitag

Freitag, 30.03.2018 ab 18:00 Uhr

Andacht zum Karfreitag im Lichtraum von James Turrell mit Pfarrer Jürgen Quandt und Gertrud Dailidow-Gock

Orgel: Reinhard Hoffmann

Kapelle Dorotheenstädtischer Friedhof I Mitte
Chausseestr. 126
10115 Berlin
Friedhofskapelle mit Lichtkunstinstallation – neugestaltet von James Turrell und Nedelykov Moreira Architekten

siehe → Aktuelles

„Kirchen in Szene setzen“ – Preis der Stiftung KiBa 2018

MEDIENINFORMATION


Der Evangelische Friedhofsverband Berlin Stadtmitte erhält den 1. Preis für die erfolgreiche Umgestaltung und Nutzung der Kapelle auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof I; Chauseestr. 126 in Berlin-Mitte.

Aus 58 Anwärterprojekten aus ganz Deutschland wurden 3 Gewinner für den „Preis der Stiftung KiBa 2018 – Kirche in Szene setzen“ prämiert: Der Evangelische Friedhofsverband Berlin Stadtmitte (EVFBS) für die Maßnahmen an der Kapelle des Dorotheenstädtischen Friedhofs I, die Pilgerkirchen im Lassaner Winkel (Mecklenburg-Vorpommern) sowie das Projekt „raumschiff.ruhr“ in der Essener Marktkirche.
Mit der Auszeichnung erhält der EVFBS eine zweckgebundene Förderung für Baumaßnahmen an einer Kirche in Höhe von 25.000 Euro als Preisgeld für den 1. Platz.

Die einst baufällige und dem bedeutenden Dorotheenstädtischen Friedhof wenig entsprechende Kapelle aus den 1920er Jahren wurde von 2013-2015 nach Plänen von James Turrell und Nedelykov Moreira Architekten „ebenso entschieden wie sensibel umgebaut“ wie Johann Hinrich Claussen in der Begründung der Jury der Stiftung KiBa 2018 schreibt.

Bauherr der Maßnahme war die Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin Brandenburg, Eigentümer ist der Evangelische Friedhofsverband Berlin Stadtmitte.
Die Finanzierung erfolgte durch Mittel des EVFBS, der Lottostiftung Berlin, des Landesdenkmalamtes Berlin, des Ausstellungshauses für Christliche Kunst e.V., München.

Seit der baulichen Umgestaltung wird die Kapelle wieder als würdiger und zeitgemäß gestalteter sakraler Raum im Rahmen von Trauerfeiern genutzt. Zusätzlich wird die Kapelle mit großem Erfolg einer breiten Öffentlichkeit als spiritueller, innerstädtischer Ort der Kontemplation zugänglich gemacht durch öffentliche Präsentationen der Lichtkunstinstallation von James Turrell, Lesungen, wissenschaftliche Lectures, klassische Konzerte und Andachten.

www.stiftung-kiba.de/aktuell
www.evfbs.de

siehe → Aktuelles, Presse

Veranstaltungen Friedhofssalon

Film, Essen und Konzert im ehemaligen Verwalterhaus
auf dem Alten Friedhof  St. Marien – St. Nikolai, Prenzlauer Allee 1 in 10405 Berlin
 
Seit 2014 betreibt die ag friedhofsmuseum im ehemaligen Verwalterhaus auf dem Alten Friedhof  St. Marien – St. Nikolai, direkt gegenüber vom SOHO – Haus einen Projektraum für Kunstschaffende.
 
Den Auftakt des Jahres 2018 bildet am ersten Märzwochenende der Friedhofssalon Prenzlauer Berg # 1.
Freitag, den 02.03.2018 um 19:00 Uhr wird „Solo Sunny“ gezeigt, ein 1980 vom DEFA-Studio für Spielfilme produziertes Filmdrama des Regisseurs Konrad Wolf. Szenen des Films wurden unweit des Friedhofes gedreht – ein Zeitzeugnis, denn wie die Journalistin Regine Sylvester seinerzeit festhielt: „In der Malmöer Straße in Prenzlauer Berg fand das Drehteam Raum und Atmosphäre der Sängerin Sunny, die Gegend steht auf Abriss. Lange wird es diese Sorte Berlin nicht mehr geben.“
Der Salon am Samstag, den 03.03.2018 startet um 17:00 Uhr mit einem Essen – Deftiges und Vegetarisches in gemütlicher Runde – so geht es in den Abend.
Um 19:30 Uhr dann Reinhild Kuhn mit ihrem Programm „Up-Leben / Ein lebensfroher Abend über Vergänglichkeit“. Reinhild Kuhn singt dabei Lieder über Licht und Schatten, von den modrigen Laubhaufen des Novembers bis zum frühlingshaften Erwachen im März – von Tod und Leben.
Das Repertoire reicht dabei von Leonard Cohen über Die Toten Hosen, Tom Waits, Abbey Lincoln und Leonard Bernstein. Skurril und charmant zugleich steuert sie von einem Lied zum anderen und findet die heiteren, lichten Momente. Lieder über das Jenseits holen uns in das Hier und Jetzt. Begleitet wird sie von dem mexikanischen Gitarristen Eric Daniel Trejo.
 
Nach dem Konzert freut sich die orange Spendenbox über 10 EURO, wer die aber nicht hat, ist trotzdem gerne willkommen – ansonsten gilt:
der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten.
 
Ort: Alter Friedhof der Gemeinde St. Marien und Nikolai, Prenzlauer Allee 1, 10405 Berlin
Verkehrsanbindung: Mollstr./Ecke Prenzlauer Allee: Bus 142, Bus 200, Tram M2, Tram M 8
Mehr zu Reinhild Kuhn und dem Programm „Up-Leben“: www.reinhild-kuhn.de/termine
 
Veranstalter:
ag friedhofsmuseum berlin e.V
mit Unterstützung des Evangelischen Friedhofsverbandes Berlin Stadtmitte
 
Kontakt: dennis bilbrey, tel.:0.157.581.89.479, bilbrey@friedhofsmuseum.de

siehe → Aktuelles

Wo sie ruhen – Friedhöfe in Deutschland mit der App entdecken

wosieruhen
 
www.wo-sie-ruhen.de
Audioguides für Spaziergänge zu Grabstätten berühmter Persönlichkeiten


Die bundesweite Friedhofs‐App „Wo sie ruhen“ enthält Texte und Audioguides zu mehr als 1.200 historischen Grabstellen bedeutender Persönlichkeiten auf 45 Friedhöfen in 32 deutschen Städten.

Eingebettet in ihre ganz eigene Atmosphäre bieten Friedhöfe den Besuchern eine Fülle an Kultur‐ und Gesellschaftsgeschichte. Oft ist diese Wissensfülle nicht einfach zu erschließen und liegt unter Marmor und Granit bzw. in Archiven und Bibliotheken verborgen. Die App wurde entwickelt, um die großen und kleinen Geschichten sichtbar und hörbar zu machen und dem Friedhofsbesucher einen leichten Wissenszugang zu ermöglichen.

Die Idee zu diesem bundesweiten Netzwerkprojekt hatte Rüdiger Kruse, MdB, unterstützt von Hans‐ Jürgen Schatz, dem Initiator des Vorhabens. Mit im Bunde war von Anfang an auch Dr. Klaus von Krosigk, der ehemalige Leiter der Gartendenkmalpflege im Landesamt für Denkmalpflege in Berlin. Mit der Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin‐Brandenburg fanden sie eine Institution, die sich von der Idee begeistern ließ und sich als Projektträger zur Verfügung stellte, und die Finanzierung erfolgte mit Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM). Das Büro HORTEC Berlin wurde mit der Projektsteuerung und der Koordinierung beauftragt.

Die App „Wo sie ruhen“ www.wo-sie-ruhen.de navigiert den Nutzer zu den einzelnen Grabmalen und vor Ort können die Informationen als Audio‐Datei abgespielt werden. Die Texte wurden von über 40 Autoren verfasst, die sich intensiv mit dem jeweiligen Friedhof beschäftigen. Hans‐Jürgen Schatz, bekannter Schauspieler/Rezitator, hat die Texte zu den Grabmalen und den Friedhöfen eingelesen. Umfangreiches Bildmaterial rundet die Präsentation ab und ermöglicht es, auch zu Hause vorab einen emotional ansprechenden Eindruck dieser Kulturdenkmäler zu bekommen.

„Wo sie ruhen“ dient zur Routenplanung und audio‐visuellen Information über Ehrengrabstätten, Gräber berühmter Persönlichkeiten, Grabmale mit herausragender architektonischer wie kunsthistorischer Bedeutung sowie solche mit außergewöhnlichen Restaurierungsarbeiten. Die App kann auf allen ‚smarten‘ Geräten mit Android und IOS geladen und auch auf dem Browser des PC’s aufgerufen werden. Damit wird ein umfangreicher Zugriff auf historische Informationen zu den Friedhöfen und Grabmalen in ihren jeweiligen räumlichen und kulturellen Kontexten ermöglicht.

Offline‐Nutzung: 
Alle Audiodateien, Bilder und Kartenmaterial können im Vorfeld auf dem Smartphone gespeichert werden und sind damit auch ohne Internetverbindung auf dem Friedhof nutzbar.

Mit der App „Wo sie ruhen“ entdeckt der Nutzer denkmalgeschützte Grabmalarchitekuren in der Nähe oder auf der nächsten Städtereise nach Berlin, München, Hamburg … oder 42 weiteren deutschen Städten.

Audiobeitrag bei ERF Plus

Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin-Brandenburg
Vorsitzender des Vorstandes: Peter Storck
Geschäftsstelle Ev. Kirchenforum Stadtmitte | Klosterstr. 66 | 10179 Berlin-Mitte
Berliner Bank | BLZ 100 200 00 | Konto Nr. 31 01 957 907