Das Ahrensdorfer Lapidarium – Sammlung von Steinwerken


Ahrensdorf, Lkrs. Oder-Spree

Ein Lapidarium ist die Bezeichnung für eine Sammlung von Steinwerken, z.B. Sakophage, Meilensteine oder Grabsteine. Lapidarien sind im 19. Jahrhundert entstanden.

Hier werden Stücke präsentiert, die nicht in einem Museum gezeigt werden können. So sind oft Lapidarien an historische Bauwerke angegliedert, um ein Stück Geschichte eines Ortes oder eines Baues erhalten zu können.
Im Sommer 2008 haben sich Männer aus Ahrensdorf zusammengefunden, um die auf dem Kirchhof aufgestapelten alten Grabsteine zu sortieren, zu sichten und zu überlegen, wie können wir diese als ein Stück Ortsgeschichte der Nachwelt erhalten.

So entstand die Idee, ein Lapidarium zu errichten. Wohin? Nach vielen Vorschlägen wurden wir uns einig: an der Kirchhofsmauer soll ein Ort gefunden werden, an dem die Grabsteine aufgestellt werden können. Das war auch nicht schwer.
So machten sich im Frühjahr 2009 an zwei Wochenenden einige Männer daran, die Grabsteine von der einen Seite des Kirchhofs zu anderen zu transportieren, an der Kirchhofsmauer entlang einen entsprechen Untergrund zu schaffen und die für die Geschichte der Gemeinde Ahrensdorf historischen und wichtigen Grabdenkmäler dort chronologisch aufzustellen.
So sind sie unseren Nachkommen erhalten, und das Lapidarium kann von Besuchern unserer Kirche auf dem Kirchhof besichtigt werden.

Günter Schöne

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Feierliche Übergabe des restaurierten Iffland-Grabes in Kreuzberg am 22. September 2010, 11 Uhr

MEDIENINFORMATION

Am Todestag des Schauspielers, Regisseurs, Dramatikers und Intendanten des Königlichen Schauspielhauses am Gendarmenmarkt August Wilhelm Iffland (19.04.1759 – 22.09.1814) wird am Mittwoch, 22. September 2010 die fertig restaurierte Grabstätte auf dem Friedhof Jerusalem II / Friedhöfe vor dem Halleschen Tor – Eingang Zossener Straße, der Öffentlichkeit feierlich übergeben.

Zu Ehren Ifflands sprechen an der Grabstelle der Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten André Schmitz, der stellvertretende Landeskonservator Dr. Klaus- Henning von Krosigk, der Schauspieler Hans Jürgen Schatz und Pfarrer Jürgen Quandt, Geschäftsführer des Ev. Friedhofsverbandes Berlin Stadtmitte. Der Geiger Philipp Bohnen, Mitglied der Berliner Philharmoniker, wird dem Festakt den musikalischen Rahmen verleihen.

Hans Jürgen Schatz, Kuratoriumsmitglied im Verein Denk mal an Berlin e.V. ist Initiator der Restaurierungsaktion und Organisator zweier Benefiz-Konzertveranstaltungen zu Ehren Ifflands unter Mitwirkung namhafter Künstler. Durch großzügige Spenden des Berliner Theaterclubs e.V., des Deutschen Bühnenvereins e.V. und zahlreicher Privatpersonen wurde es ermöglicht, dass in weniger als einem Dreivierteljahr rund 21.000,- Euro der erforderlichen Gesamtkosten von 35.000 € für die Restaurierung des Ehrengrabes von Iffland bereitgestellt werden konnten.

Architekt Friedrich von Waldthausen hat mit seinem Büro Dienstleistung Denkmal ehrenamtlich die umfangreichen Restaurierungsarbeiten an der Grabstätte organisiert und geleitet. Die Projektabwicklung erfolgte ehrenamtlich durch die Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin – Brandenburg.
Neben der Restaurierung des Iffland-Grabes konnte durch ergänzende Zuwendungen des Landesdenkmalamtes, des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg und des Ev. Friedhofs- verbandes Berlin-Stadtmitte die benachbarte Grabanlage der Schauspielerin und Sängerin Friederike Bethmann-Unzelmann (1760-1815), auch ein Ehrengrab des Landes Berlin, ebenfalls abschließend restauriert werden.

Weitere Informationen:
www.denk-mal-an-berlin.de
www.stiftung-historische-friedhoefe.de

Yvonne Zimmerer
– Öffentlichkeitsarbeit –
Stiftung Historische Friedhöfe, Klosterstr. 66, 10179 Berlin
T.: 030-258 185 -340 / -450,
E-mail: zimmerer@stiftung-historische-friedhoefe.de

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Denkmaltag 2010 – Zirkusgräber auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof II, Berlin-Mitte (Wedding)

Medieninformation:

Unter dem Motto „Die letzte Reise der Zirkusdirektoren“ lädt die Stiftung Historische Friedhöfe anlässlich des Denkmaltages am Samstag, 11.09.2010 ab 15 Uhr auf den Dorotheenstädtischen Friedhof II, Liesenstr. 9, 13355 Berlin-Mitte.
Auf dem historischen Friedhof, der 1843 eröffnet wurde, ruhen drei weltberühmte Zirkusdirektoren: Paul Vincenz Busch, Ernst Jacob Renz und Albert Schumann. Um 15 und 17 finden Führungen statt über das Leben und Wirken der Zirkusfamilien mit Besuch der Grabanlagen. Um 16 Uhr zeigt der Kinderzirkus Cabuwazi ein artistisches Potpourri für die ganze Familie. Ein Infostand der Stiftung berichtet über das aktuelle Vorhaben zur denkmalgerechten Erhaltung der Zirkusgräber. Weitere Angebote: Kaffee- und Kuchenstand.

Flyer „Spendenaktion zur Rettung des Mausoleums Busch“

Weitere Informationen:
Yvonne Zimmerer, Tel.: 030 258185450,
E-Mail: info@stiftung-historische-friedhoefe.de
www.stiftung-historische-friedhoefe.de

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Edmund Rumpler – 70. Todestag

Förderverein Südwest-Kirchhof Stahnsdorf

Gerhard Petzholtz 03329-62478
im Juli 2010

Auf dem Südwest – Kirchhof in Stahnsdorf hat der Flugzeug und Automobil- Pionier Edmund Rumpler seine letzte Ruhestätte gefunden. Er verstarb am 7. September 1940 – also vor 70 Jahren. Dieses Jubiläum soll Anlass sein, an diesen erfolgreichen deutschen Ingenieur zu erinnern. Von Rumpler wurden die legendäre „Taube“ und der „Tropfenwagen“ (das erste Auto in Stromlinienform) konstruiert und gebaut. Vor 20 Jahren, dem 50. Todestag, veranstalteten wir in der Euphorie der deutschen Wiedervereinigung das erste Treffen dieser Art: zahlreiche Anhänger von Oldtimer- Automobilen kamen damals spontan mit ihren Fahrzeugen zum Grabe Edmund Rumplers! DAS wollen wir in diesem Jahr wiederholen!
Wir laden alle Besitzer und Vereine von Oldtimern, egal welchen Baujahres, hierher auf den Kirchhof ein. – Auch Sympathisanten ohne Autos sind herzlich willkommen!

Das Gedenken an Edmund Rumpler findet statt am:
Dienstag, dem 7. September um 11 Uhr
hinter dem Eingang an der Bahnhofstraße.

Das Grab, es ist ein Ehrengrab des Landes Berlin, befindet sich unmittelbar hinter dem Kirchhofs-Tor.
Anschließend gehen oder fahren wir zur norwegischen Kapelle (500 Meter) und werden in dieser ein Festvortrag des profunden Kenners Edmund Rumplers´ hören: Michael Graf Wolff von Metternich.
Ein weiterer Höhepunkt wird die mögliche Teilnahme von Nachfahren Rumplers´sein!
Diese Gedenkveranstaltung ist eine kultur-historische und keine kommerzielle.
Dezente Hinweise auf das Fahrzeug und dessen Besitzer oder Club/Firma sind legitim.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!!
– Gerhard Petzholtz –

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Thomas Loopuyt (Oud / Arabische Laute) und Michael Metzler (Percussion)

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Auftrag der Stiftung Historische Friedhöfe möchte ich Sie ganz herzlich einladen zu einem besonderen Konzert am

Sonntag, 5. September 2010, 20:00 Uhr
Friedhofskapelle Alter St.-Marien/ St.-Nikolai-Friedhof
Prenzlauer Allee 1, 10405 Berlin

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Flyer als PDF.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Mit freundlichen Grüßen,
i.A. Yvonne Zimmerer

siehe → Aktuelles

Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin-Brandenburg
Vorsitzender des Vorstandes: Peter Storck
Geschäftsstelle Ev. Kirchenforum Stadtmitte | Klosterstr. 66 | 10179 Berlin-Mitte
Berliner Bank | BLZ 100 200 00 | Konto Nr. 31 01 957 907