Friedhofsführung zu Marlene Dietrich

Wir laden Sie herzlich ein
am Donnerstag, 6.5.2010 um 17 Uhr zur Friedhofsführung zum Todestag von Marlene Dietrich auf dem Städtischen Friedhof Stubenrauchstraße in Berlin-Friedenau

Treffpunkt: Friedhofseingang, Stubenrauchstr. 43-45, Berlin-Friedenau

An der Seite ihrer Mutter wollte sie begraben werden, deshalb kehrte der Weltstar Marlene Dietrich zumindest im Tode in ihre Heimatstadt Berlin zurück. Außer der Begegnung mit dem „Blauen Engel“ stehen Todesengel, weibliche Trauerkultur und der Besuch der Gräber von Zeitgenossinnen aus den „Goldenen Zwanzigern“ auf dem Programm der frauenhistorischen Spurensuche auf dem Friedhof Friedenau.

Beitrag: Spende zugunsten der Stiftung Veranstalter: Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin-Brandenburg in Kooperation mit Frauentouren / Claudia von Gélieu (Tel. 030-626 16 51)

Weitere Informationen: www.stiftung-historische-friedhoefe.de und www.www.frauentouren.de
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

siehe → Aktuelles

PRESSE-EINLADUNG / MEDIENINFORMATION

Gedenken zum 100. Todestag von Architekt Hermann Blankenstein (10. Januar 1829 – 6. März 1910)

Die Stiftung Historische Friedhöfe lädt bereits am Freitag, 5. März 2010 um 11.30 Uhr auf den Jerusalems- und Neue Kirche Friedhof I, Abteilung 2/2 (Friedhöfe vor dem Halleschen Tor, Eingang: Zossener Str.), Berlin-Kreuzberg zur Gedenkveranstaltung anlässlich des 100. Todestages von Architekt Hermann Blankenstein.

Zu Ehren Blankensteins sprechen an der Grabstätte: Staatssekretär André Schmitz, Prof. Dr. Jörg Haspel (Landesdenkmalamt Berlin), Pfarrer Jürgen Quandt (Ev. Friedhofsverband Berlin-Stadtmitte).

Blankenstein war von 1872-1896 als Stadtbaurat Leiter der Berliner Hochbauverwaltung. 
Sein erster Bau in Berlin war 1857 die Evangelisch-Lutherische Kirche, Annenstr., Berlin-Mitte. 1871-1874 baute er die von Friedrich August Stüler 1864 entworfene Zwölf-Apostel-Kirche in Schöneberg. Im Auftrag der Stadt renovierte er die Nikolaikirche und Marienkirche und entwarf das nicht mehr erhaltene Königliche Polizeipräsidium am Alexanderplatz.

Noch heute sind seine öffentlichen Bauten im Stadtbild vielerorts präsent: 
Er baute mehr als 120 Gemeinde-, Realschulen und Gymnasien, u.a. gemeinsam mit Adolf Reich das Askanische Gymnasium in der Halleschen Straße, die heutige Clara-Grunwald-Schule in Berlin-Kreuzberg, 15 Markthallen und diverse Heilanstalten, wie beispielsweise das Kreuzberger „Krankenhaus am Urban“ und die „Anstalt für Epileptische Wuhlegarten bei Biesdorf“, das heute Wilhelm-Griesinger-Krankenhaus heißt. 
In Berlin sind zwei Straßen nach Blankenstein benannt: Der Blankensteinweg in Spandau und die Hermann Blankenstein-Straße in Prenzlauer Berg. Vor dem Bezirksamt Prenzlauer Berg befindet sich ein Relieftondo mit dem Porträt Blankensteins.
Als Hermann Blankenstein 1896 aus dem Dienst schied ehrte ihn die Stadt mit dem Titel eines Stadtältesten. Sein Familiengrab auf dem Jerusalems- und Neue Kirche Friedhof I in Berlin-Kreuzberg trägt den Ehrengrabstatus des Landes Berlin und wird seit kurzem wieder von Nachfahren Blankensteins genutzt.

Aus Anlass des 100. Todestages von Hermann Blankenstein lädt die Stiftung Historische Friedhöfe zusätzlich am Samstag, 6. März 2010, 14.30 Uhr zu einer öffentliche Führung ein über die „Friedhöfe vor dem Halleschen Tor“ mit Besuch der Grabstätte Blankenstein.
Treffpunkt für die Führung:
 Friedhofseingang, Mehringdamm 21, 10961 Berlin-Kreuzberg, UKB: Spende zugunsten des Stiftungswecks.

Informationen: Tel.: 030-258 185 340 
www.stiftung-historische-friedhoefe.de

Yvonne Zimmerer, Öffentlichkeitsarbeit
Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin-Brandenburg,
Klosterstr. 66, 10179 Berlin 
Tel.: 030 – 258 185 450, 0160 – 91 91 19 88

siehe → Aktuelles

Startschuss für "Serviceagentur Kultur macht Schule" 


BKJ-Presseinformation 
Mehr Bildungschancen durch Vernetzung!

Bundesjugendministerin Kristina Köhler gibt Startschuss für Serviceagentur Kultur macht Schule Remscheid, 02.02.2010. Das Kunststück Zukunft soll für alle Kinder und Jugendlichen gelingen, so die Bundesjugendministerin Dr. Kristina Köhler (CDU). Deshalb bauen wir jetzt ein starkes Netzwerk aus Jugendbildung, Kultur und Schule, das die Barrieren auf dem Weg zur Bildungsrepublik überwindet. Mit der Einrichtung der Serviceagentur Kultur macht Schule zum 1. Februar 2010 bei der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) legt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) einen wichtigen Grundstein auf dem Weg zu mehr kommunalen Bildungslandschaften. Nur so können langfristig Chancengerechtigkeit und kulturelle Teilhabe für alle Kinder und Jugendlichen ermöglicht werden. Gerade bildungsbenachteiligte Jugendliche können nur durch ausgereifte Vernetzungsstrategien erreicht werden, so die Bundesministerin.

Weitere Informationen zur „Servicagentur Kultur macht Schule“ entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung.

siehe → Aktuelles

Friedhof am Weinberg in Rathenow


Die fast 800 Jahre alte Stadt Rathenow ist nicht nur Wiege der optischen
 Industrie Deutschlands, sondern hat auch einen der bemerkenswertesten 
Friedhöfe Brandenburgs.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie hier: rbb-online.de/abendschau

siehe → Aktuelles

rbb-Reportage vom 09.10.09, 18:30

Wandmalerei erinnert an historische Grabmale

250 Grabmale wurden 1938 vom St. Matthäus-Kirchhof in Schöneberg nach Stahnsdorf umgebettet. Ein Kunststudent hat nun die Silhouetten der ehemals prachtvollen Gräber auf die Brandmauern der umliegenden Häuser gemalt.
Schemenhaft ist sie nun zu erkennen – die alte Pracht der monumentalen Grabmale, die den Alten St. Matthäus-Kirchhof in Berlin-Schöneberg ursprünglich geschmückt haben. Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs mussten sie Albrecht Speers Plänen für den Bau seines Hauptstadtprojekts „Germania“ weichen.
Der Kriegsbeginn vor siebzig Jahren verhinderte den Bau Germanias, doch die umgebetteten Grabmale blieben für immer in Stahnsdorf. Dann kam Holger Stumpf, Student der Kunsthochschule Weissensee, und beschloss Wandmalerei zu seiner Diplomarbeit zu machen. Viel hat er dafür recherchiert und schließlich die Silhouetten der verschwundenen Grabmale auf die Brandmauern der angrenzenden Häuser gemalt, dahin, wo sie einst gestanden haben. Nun nutzt er die letzten warmen Tage um mit seinen Künstlerfreunden und Mitinhabern seiner Firma für Wandflächengestaltung kriegszerstörte Grabmale an einer weiteren Friedhofswand wieder sichtbar werden zu lassen.

Beitrag von Christine Olderdissen

siehe → Aktuelles

Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin-Brandenburg
Vorsitzender des Vorstandes: Peter Storck
Geschäftsstelle Ev. Kirchenforum Stadtmitte | Klosterstr. 66 | 10179 Berlin-Mitte
Berliner Bank | BLZ 100 200 00 | Konto Nr. 31 01 957 907