Friedhöfe als Kulturdenkmal

Berlin, May 27, 2011
Registration deadline: May 16, 2011

Teil unserer Kulturlandschaft sind auch die historischen Friedhöfe. An
diesen individuellen und kollektiven Erinnerungsorten geht die
Gartenkunst einher mit der künstlerischen Gestaltung von Grabanlagen.
Schutz, Erhaltung und Pflege von Gartendenkmalen sind Thema dieses
Seminar, das neben Vorträgen den Besuch dreier bedeutender Friedhöfe
beinhaltet. Mitarbeiter des Landesdenkmalamtes Berlin sowie vor Ort
tätige Landschaftsarchitekten und Restauratoren werden unsere Begleiter
sein.

Das Seminar wird organisiert von der TU Dresden und der DenkmalAkademie
der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Kooperation mit dem
Landesdenkmalamt Berlin. Es wird von vielen Architekten- und
Ingenieurkammern als Weiterbildung im Rahmen der Weiterbildungspflicht
anerkannt.

Weitere Informationen unter:
Tagesseminare der Fakultät für Architektur, TU Dresden

Reference / Quellennachweis:
CONF: Friedhoefe als Kulturdenkmal (Berlin, 27 May 11). In: H-ArtHist,
Mar 21, 2011. http://arthist.net/archive/1095

siehe → Aktuelles

„Die Borchardts“. Auf den Spuren einer Berliner Familie

06.04.2011, 20:30

Buchpremiere und Autorengespräch
mit Dagmar Frings und Dr. Jörg Kuhn


Grabmal Borchardt, Dorotheenstädtischer Friedhof I
Foto: Bluhm und Schötschel

Begrüßung: Dr. Klaus-Henning v. Krosigk, Landesdenkmalamt Berlin

Buchhändlerkeller Berlin
Carmerstraße 1, Parterre (Nähe Steinplatz)
10623 Berlin-Charlottenburg
Unkostenbeitrag: EUR 5,00/3,00

Dagmar FringsJörg Kuhn
Die Borchardts
mehr…

siehe → Aktuelles

„Orte, die gut tun“ Der Friedhof der Zukunft – neue Wege des Abschiednehmens

Presseinformation zur Ausstellung

Ort: Parochialkirche, Klosterstraße 67, 10179 Berlin, U-Bahnstation Klosterstraße U+S-Alexanderplatz
Ausstellungsdauer: 11. März – 3. April 2011
Eröffnung: 11. März 2011, um 10.30 Uhr
Presserundgang: 10. März 2011, um 11.00 Uhr
Öffnungszeiten: Mo – Fr 11 – 17 Uhr, Sa – So 11 – 18 Uhr.
Eintritt frei
Flyer und Faxantwort

Anonyme Beerdigungsfelder, pflegeleichte Kolumbarienblöcke und demnächst die Aschenentsorgung in die Tonne? Die Entwicklung der Bestattungs- und Trauerkultur und somit die der Friedhöfe schienen lange in diese Richtung zu laufen. Doch inzwischen zeigt sich, bei diesen scheinbar praktischen Bestattungsmodellen fehlt den Hinterbliebenen etwas Wesentliches: ein Ort des konkreten Abschiednehmens, an dem man gerne verweilt.
„Orte, die gut tun“ lautet das Motto einer Ausstellung in der Berliner Parochialkirche über den Friedhof der Zukunft und neue Wege des Abschiednehmens. Die Ausstellung will erlebbar machen, wie kraftspendend und wohltuend Orte der individuellen Trauer sind und wie diese positiv auf Trauernde wirken können. »Wir sehen uns in der Verantwortung, die Bedeutung von Friedhöfen, Grabstätten und Grabzeichen für die Menschen wieder inhaltlich zu erschließen«, so Günter Czasny, der Kurator der Ausstellung. Angehörige sollten im Moment der Entscheidungsfindung für eine Bestattungsart informiert sein und wissen, wie hilfreich eine persönliche, individuelle Grabstätte für die eigene Trauerbewältigung ist. »Trauernde«, so Czasny, »dürfen in ihrer schwierigen Situation nicht alleingelassen werden und müssen von Fachleuten kompetente und hilfreiche Unterstützung erhalten«.
Um diese Orte des Gedenkens zeitgemäß zu gestalten, zeigt die Ausstellung Beispiele bedarfsgerechter Grabstätten, die eine individuelle Trauer ermöglichen, jedoch von der Pflicht der Pflege entlasten.
Die Gegenüberstellung von Wohnraumsituationen, in denen persönliche Gegenstände und Biografien von Personen erkennbar sind, mit entsprechenden individualisierten Grabstätten und Grabzeichen dieser Personen ist ein wesentlicher Inhalt der Ausstellung. Die Wahrnehmung dieser Lebenssituationen lösen beim Betrachter Assoziationen aus, stellen eine emotionale Verbindung zu seiner eigenen Biografie her. In den Rauminszenierungen der Grabensembles, in denen die individualisierten Gräber eingebunden sind, kann der Ausstellungsbesucher so die therapeutische Wirkung dieser Orte erleben und spüren, wie Kraft spendend solche Orte sind und wie sie positiv auf Trauernde wirken können.

Veranstaltet von der Projektgemeinschaft: Bundesverband Deutscher Steinmetze (BIV), Frankfurt am Main Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF), Bonn Kunstgießerei Strassacker, Süßen
Schirmherr der Ausstellung: Norbert Blüm
Pressekontakt: D:4 Büro für Kirche und Kultur, Tel: +49 30 49915150
Bildmaterial zur Ausstellung: presse@d-4.de

siehe → Aktuelles

Pressemitteilung

Jüdische Friedhöfe und Bestattungskultur – Welterbepotentiale in Europa

Internationale ICOMOS-Konferenz in Berlin-Weißensee, 3. bis 6. April 2011

Der Jüdische Friedhof Berlin-Weißensee steht im Zentrum einer Welterbeinitiative, die das Abgeordnetenhaus und der Senat von Berlin 2006 beschlossen haben. In einer konzertierten Aktion werden die über 100 000 Grabmäler des wohl größten Jüdischen Friedhofs in Europa durch die Jüdische Gemeinde zu Berlin, die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, das Landesdenkmalamt und die Technische Universität erfasst. Die 1880 angelegte und schon in DDR-Zeiten unter Denkmalschutz gestellte Begräbnisstätte soll im kommenden Jahr vom Land Berlin für die „Tentativliste“ (Vorschlagsliste für Welterbenominierungen) bei der Deutschen Kultusminister-Konferenz angemeldet werden.
Das ehrgeizige Vorhaben ist Anlass genug für die Berliner Experten, Fachleute aus dem ganzen Bundesgebiet und europäischen Ausland zu einem internationalen Meinungs- und Erfahrungsaustausch über das jüdische Friedhofserbe und Welterbebestrebungen in Europa einzuladen. Unter dem Titel „Jüdische Friedhöfe und Bestattungskultur in
Europa / Jewish Cemeteries and Burial Culture in Europe“ referieren Sachverständige aus Frankreich, England, Schweden, Ungarn, Polen, Österreich, Tschechien, Belgien, Italien und dem Bundesgebiet vom 3. bis 6. April 2011 über Chancen europäischer Welterbeinitiativen auf dem Gebiet der jüdischen Friedhofskultur. Im Zentrum stehen die Präsentation und Diskussion der bisherigen Inventarisation und Restaurierung auf dem Jüdischen Friedhof Weißensee, wo die von ICOMOS Deutschland ausgerichtete Tagung auch stattfindet.

Interessenten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen und finden das Programm und die Anmeldeunterlagen zu der Tagung in deutsch und englisch im Internet unter: www.icomos.de oder auch unter: www.stadtentwicklung.berlin.de

Prof. Dr. Michael Petzet
ICOMOS-Deutschland

Dr. Hermann Simon
Centrum Judaicum

Prof. Dr. Jörg Haspel
Landeskonservator Berlin

siehe → Aktuelles

„Berliner Grabmale retten“

Einladung
zur Pressekonferenz am 23. Feb 2011, 11 Uhr
Berliner Rathaus, Ferdinand-Friedensburger-Saal (338)
erreichbar durch den Seiteneingang Jüdenstraße 1, über den Hof (Aufzug II), 3. Stock

„Berliner Grabmale retten“
Publikation für die Gewinnung von Förderern zur Rettung Berliner Grabmale

Sehr geehrte Damen und Herren,
unter dem Motto „Unter jedem Grabstein eine Weltgeschichte. Berliner Grabmale retten“ startet das Landesdenkmalamt Berlin erstmals einen umfassenden Spendenaufruf und wirbt um Patenschaften zur Erhaltung von restaurierungsbedürftigen Grabmalen.
Wir laden Sie herzlich ein zur Präsentation eines Kataloges und einer Web-Seite.
Ihre Fragen beantworten:
André Schmitz, Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten
Isabel Pfeiffer-Poensgen, Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder
Dr. Klaus-Henning von Krosigk, stellvertretender Landeskonservator von Berlin

Das Buch liegt kostenfrei für Sie bereit. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Bei Rückfragen: Gesine Sturm, Landesdenkmalamt Berlin, Tel.: 90259-3621

Die ganze Pressemitteilung und Einladung als PDF

siehe → Aktuelles

Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin-Brandenburg
Vorsitzender des Vorstandes: Peter Storck
Geschäftsstelle Ev. Kirchenforum Stadtmitte | Klosterstr. 66 | 10179 Berlin-Mitte
Berliner Bank | BLZ 100 200 00 | Konto Nr. 31 01 957 907